Reiseland Japan

Shopping

Japan ist ein Paradies für Menschen, die die neuesten Techniktrends käuflich erwerben möchten. Sie sollten jedoch beim Kauf von elektronischen Geräten darauf achten, dass der Hersteller eine weltweite Garantie gibt und Sie im Bedarfsfall auch in Deutschland darauf zugreifen können.
Ansonsten ist Japan sehr beliebt für traditionelle Souvenirs wie z.B. Fächer, Keramik und Papier und den ursprünglich sehr alten japanischen Puppen. Sehr beliebt bei Touristen sind auch Kimonos als Mitbringsel. Da ein Original- Kimono „fast unbezahlbar“ ist, kaufen viele Menschen Ihren Kimono für zu Hause auf einen der zahlreichen Flohmärkte, die es in jeder größeren Stadt gibt.

In Japan findet man unzählige Shoppingmalls, in denen man sehr gut einkaufen kann. Von Designerläden bis hin zu klassischen Tourismusgeschäften findet man dort alles. Am besten kann man jedoch am Flughafen Narita in Tokio bzw. am Flughafen Kansai in Osaka einkaufen. 

Sollten Sie ein paar Tage in Tokio verbringen, müssen Sie unbedingt das Kaufhaus Mitsukoshi besuchen. Das Haus blickt auf eine 300jährige Tradition zurück und befindet sich  direkt in der Einkaufsstraße Tokios.

Währung

In Japan bezahlt man mit dem japanischen YEN. Es gibt 500,1000,2000, 5000 und 10000 Banknoten.
Die Zahlung mit Kreditkarten ist in Japan nicht sehr verbreitet. Wenn Sie mit Ihren Kreditkarten oder Ihrer Bankkarte Geld abheben wollen, probieren Sie es am besten bei Filialen der japanischen Post. Diese sind i.d.R. an das Maestro System in Europa angeschlossen.

Selbstverständlich können Sie aber auch Bargeld nach Japan einführen. Hier gibt es keine Beschränkungen. Sollten Sie jedoch Bargeld in beträchtlicher Höhe bei der Einreise nach Japan bei sich tragen, müssen Sie eine Einreisezollerklärung ausfüllen.

Den aktuellen Umrechnungskurs finden Sie hier.

Welche Regeln muss man in Japan beachten?

Wenn man in Japan zu Besuch ist, sollte man unbedingt einige wichtige Benimm- Regeln beachten, damit man in der japanischen Gesellschaft im Umgang nicht mit Missachtung gestraft wird.

  • Das Schlürfen bei Tisch ist zwar für uns Europäer sehr gewöhnungsbedürftig, allerdings gilt es in Japan als Zeichen des Wohlschmeckens.
  • Das Naseschneuzen am Tisch ist in Japan verpöhnt und gilt als extrem unhöflich. „Hochziehen“ ist allerdings erlaubt.
  • Stäbchen in den Reis stecken ist nicht erlaubt – dies zelebriert man lediglich bei einer Opfergabe für einen verstorbenen Angehörigen.
  • Vor dem Gang zur Toilette bitte unbedingt die dafür vorgesehenen Hausschuhe anziehen. Mit den Straßenschuhen das WC zu benutzen gilt als extrem unhygenisch.

Nationalparks

Anfang der 30er Jahre wurden in Japan die ersten Nationalparks auf der Insel Honshu eröffnet. Sie entstanden in landschaftlich reizvollen Gegenden mit großer Sorgfalt. Mittlerweile verfügt Japan über insgesamt 28 Nationalparks, die über das ganze Land verteilt sind.

Auch viele Küstengebiete sind als Schutzzonen von der Regierung erklärt worden. Insgesamt sind mittlerweile ca. zwei Millionen Hektar und ca. 5% der Gesamtfläche Japans als Nationalparks gekennzeichnet.

Kulinarisches

Eine Reise nach Japan ist auch ein exotisches, kulinarisches Erlebnis.
Die Besonderheiten beginnen bereits bei der Einstellung zum Essen. Essen bildet für Japaner eine Einheit von drei unterschiedlichen Komponenten: Aussehen, Geschmack und Geschirr. Da Japaner regelrechte Feinschmecker sind, kann man sich darauf verlassen, gutes Essen zu bekommen.

Zum klassischen japanischen Frühstück gehört selbstverständlich Reis und rohes Ei. Beim Mittagessen wird auf schnelle Kost zurückgegriffen wie z.B. Sushi, gekochter Reis oder warme Nudeln. Das Abendessen ist dann die Hauptmahlzeit des Tages. Selbstverständlich ist Reis auch bei dieser Mahlzeit ein unabdingbares MUSS. Aber auch Fisch und Fleisch sowie verschiedene Gemüse werden in unterschiedlichen Varianten zubereitet.
Als Getränke reicht man zum Abendessen grünen Tee oder den klassischen Reiswein, Sake.

Sprache

Japanisch ist die Amtssprache Japans. Für rund 99% der japanischen Bevölkerung ist es die Muttersprache. Die Besonderheit der Sprache ist  sein sehr komplexes Schriftsystem – einer Mischung aus chinesischen Schriftzeichen und den Silbenschriften Hiragana und Katakana. Die Sprache weist eine sehr große Ähnlichkeit zum Chinesischen und dem Koreanischen auf.

Außerhalb Japans  ist diese Sprache vor allem in Brasilien und den USA vertreten.  Insgesamt schätzt man, dass 127 Mio. Menschen weltweit japanisch sprechen.

Das Schriftsystem besteht aus den chinesischen Schriftzeichen Kanji sowie den japanischen Silbenschriften Katakana und Hiragana.

Geisha

Geisha bedeutet in Japan „Person der Künste“ und nicht, wie wir in Europa verstehen, Edelprostituierte.

Geishas sind Künstlerinnen, die jahrelang die Kunst des Musizierens und des Tanzens lernen. Anspruchsvolle Konversationen betreiben und die Kunst des Tanzes bei exklusiven Gesellschaften sind die Hauptaufgaben einer Geisha.
Mittlerweile gibt es in Japan ca. 60.000 Geishas. Man erkennt Sie vorwiegend an sehr kostbaren Kimonos und an Ihren hochdrapierten Frisuren. Ihre Gesicher schminken sie sich weiß, da dies immernoch dem japanischen Schönheitsideal entspricht.

Die beste Reisezeit für Japan ist das Frühjahr von März bis Mai oder der Herbst von Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Da sich Japan über eine große räumliche Ausdehnung erstreckt, können, je nach Region, die Temperaturen unterschiedlich schwanken.
Bei einem Besuch Japans in den Sommermonaten müssen Sie sich auf heiße und feuchte Urlaubstage einstellen. Die Küsten- und Bergregionen hingegen sind klimatisch zu dieser Jahreszeit angenehm.
In den Wintermonaten wird es in Japan sehr kalt und oft findet man in den nördlichen Regionen auch sehr viel Schnee.

Beachten Sie aber für Ihre Reiseplanung nicht ausschließlich das Wetter, sondern auch, dass zu diesen schönen Jahreszeiten viele Japaner Urlaub haben bzw. auch viele Unternehmen schließen. Somit ist eine rechtzeitige Buchung von Unterkünften wichtig, da oft Japaner in Ihrem Heimatland Ihren Urlaub verbringen.

Zwischen Juni und September ist in Japan Taifun- Saison. Reisende in dieser Zeit sollten unbedingt Ihre Regenkleidung ins Gepäck einpacken.
Wichtig ist, dass Sie immer Schuhe im Reisegepäck haben, die entsprechend hrer Reisezeit angepasst sind und sich vor allem immer leicht an- und ausziehen lassen.

Wellness & SPA

In Japan gib es eine Vielzahl an heißen Quellen, die ursprünglich aus den vielen Vulkanen entstanden sind. Die sogenannten Onsen-Bäder sind eine wahre Wohltat für jeden Wellness- Liebhaber.

Die Onsen-Bäder liegen oft in einer landschaftlich reizvollen Gegend und haben Ihre eigenen Entstehungsgeschichten zu erzählen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Rotemburo, ein sogenanntes Freiluft- Onsen, das hoch in den Bergen eingebettet ist. Meistens hat man von dort einen traumhaften Blick auf das Meer.

Wer es nicht in ein Onsen- Bad schafft, sollte unbedingt ein Sento, ein öffentliches Badehaus, besuchen. Hier bekommt der Besucher einen ersten Eindruck, was japanische Badehauskultur bedeutet. Wichtig ist zu beachten, dass diese Badehäuser nach Geschlechtern getrennt sind bzw. es unterschiedliche Badetage gibt.

Planen Sie also unbedingt bei Ihrer Japan- Reise den Besuch eines Badehauses ein. Sie werden es ganz sicher nicht bereuen!