Reiseland China

Küche

In China ist Essen ein Teil der Kultur. Man isst nicht ausschließlich um seinen Appetit und Hunger zu stillen, sondern vor allem aus Genussgründen.
Seit Jahrhunderten entscheidet man sich in China nicht für irgendein Essen, sondern wählt nach Anlass, Gesundheitszustand oder unter diätischen Gesichtspunkten. Auch ob das Essen warm oder kalt ist, wird unter diesen Aspekten entschieden.
Die nordchinesische Küche unterliegt stark dem mongolischen Einfluss. Reis wird selten zu den Speisen gereicht.
Die südlichen Regionen Chinas sind sehr bekannt für ihre Vielzahl an Zutaten. Häufig werden vor allem Meeresfrüchte genutzt. Der Name „Königin der Regionalküchen“ kommt also nicht von ungefähr…
Die westlichen Regionen Chinas mögen Ihr Esssen häufig sehr scharf. Sie enthalten häufig Chili und den sogenannten Sichuanpfeffer.
In der Region rund um Shanghai wird gern und häufig Gekochtes mit einem sehr süßen Geschmack gegessen.

Bei einer Chinareise empfehlen wir Ihnen unbedingt folgende Köstlichkeiten zu probieren:

  •   Pekingente
  •   Feuertopf
  •   Bohnenquark
  •   Teigtaschen
  •   Hundertjährige Eier
  •   Sichuanente

Währung

Die offizielle Währung in China ist der Renminbi, diese wird unterteilt in Yuan und Mao.

Viele Werte ab 1 Yuan sind ausschließlich als Hartgeld verfügbar. Größere Geldwerte sind nur noch als Scheine erhältlich. 

Bargeld können Sie problemlos an vielen Geldautomaten mit dem Maestro- Symbol abheben. Allerdings sind Bankkarten mit dem V-Pay- Symbol in China nicht nutzbar. Sollten Sie im Besitz einer solchen Bankkarte sein, empfehlen wir Ihnen die Abhebung mit der Kreditkarte bzw. gleich zur Einreise ausreichend Bargeld mitzunehmen. 

Wichtig zu wissen ist, dass es in der Sonderverwaltungszone Hongkong auch eine separate Währung gibt: den Hongkongdollar. 

Den aktuellen Währungskurs zum Renminbi können Sie hier einsehen.

Tibet

Wer nach Tibet reist erhält schnell das Gefühl, ein anderes Land zu besuchen. Auch wenn Tibet ein Teil von der Volksrepublik China ist, so gibt es doch wenige Gemeinsamkeiten.

Für die Anreise nach Tibet empfehlen wir die erlebnisreiche Anreise mit dem Zug ab Peking. Auf diesem Wege erleben Sie den Wechsel der beeindruckenden Landschaften. Bei Ankunft  wird jeder Reisende in den Bann der tibetischen Kultur gezogen: ein Wechsel zwischen den faszinierenden Eindrücken von der tibetischen Hochebene und der gelebten Einheit von Kutlur und Religion sind für alle Touristen unbeschreiblich.

Bereits weit vor Lhasa kündigen die bunten Gebetsfahnen, die an jedem Haus die guten Wünsche der Menschen Richtung Himmel schicken, die Ankunft in Tibet an.

In Tibet herrscht vorwiegend der tibetische Buddhismus, auch Lamausmus genannt.
Die zwei wichtigsten Städte Tibets sind Lhasa, die Hauptstadt, und Shigatse. Der Potala Palast, auch Winterpalast des Dalai Lama genannt, beherrscht nach wie vor das Stadtbild Lhasas. Daneben sollten Sie auch unbedingt den Joghank Tempel ansehen, der als der älteste Tempel Tibets gilt.

Die Einreise nach Tibet ist allerdings nicht ganz einfach: Sie benötigen eine Sondergenehmigung, die ausschließlich von speziellen Reiseagenturen ausgestellt werden kann. Für Einzelreisende, die Tibet auf eigene Faust erkunden möchten, werden keine Genehmigungen erteilt.
Die aktuellen Reisebestimmungen erfahren Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Fernost erleben UG bietet Ihnen Tibet Reisen ganz individuell an.

Shopping

China ist ein Paradies für alle Shoppingfans. Angefangen von den klassischen Souvenirs, die man an fast jeder Ecke kaufen kann, über  Porzellan, Keramik und natürlich auch Kunstgewerbe und Tees ist in China alles zu bekommen.
Die Shoppingmalls sind modern und voll klimatisiert. Maßgeschneiderte Anzüge oder andere Textilien sind preiswert in der Anfertigung und dauern i.d.R. max. 24 Stunden.
Aber Achtung! Viele Geschäfte werben mit original Marken Stoffen bzw. Marken-Kleidung/ Taschen. Bei vielen Produkten handelt es sich jedoch um Plagiate, die bei der Einfuhr nach Deutschland bei einer Zollkontrolle strafrechtlich verfolgt werden können.

Vor allem rund um die Touristenhotels bauen Souvenirverkäufer häufig abends ihre Stände auf, um noch kurzfristig einige Andenken verkaufen zu können. Aber auch hier aufgepasst: die Qualität ist meistens sehr schlecht und die Artikel sind nicht von langer Lebensdauer.

Die Geschäfte in China haben sieben Tage pro Woche, 24 Stunden geöffnet. Somit wird Ihr Shoppingausflug nicht durch Öffnungs/- und Schließzeiten hektisch bestimmt – sondern Sie entscheiden wann und wo!

Natur pur

Nicht nur die großen Metropolen, die Mauer und die tönerne Armee ziehen jährlich zigtausende Besucher in ihren Bann – nein, auch die Nationalparks und beeindruckende Natur locken jedes Jahr viele Reisende nach China.

China hat eine Vielzahl an Nationalparks, die über das ganze Land verteilt sind. Der wohl wichtigste, auch für Touristen sehenswerte, ist wohl die Tigersprungschlucht im Süden des Landes.
Aber auch das Huangshan Gebirge, der Changbaishan Nationalpark oder auch der Jiuzhaigou Nationalpark präsentieren die einzigartigen Naturschönheiten Chinas.

Chinesisch – einfacher als gedacht

Das heutige Hochchinesisch, englisch auch Mandarin genannt, zeichnet sich vor allem durch seine unterschiedlichen Tonakzente sowie durch die Schrift aus.
Das wichtigste beim Chinesischen ist die einfache Grammatik: eine Konjugation von Verben gibt es nicht.

Amtssprache in Hongkong und Macau ist Kantonesisch, das sich jedoch sehr vom Hochchinesischen unterscheidet.

 Da Chinesen wissen, dass Ihre Sprache für Europäer nicht ganz einfach ist, freuen sie sich bereits über die einfachsten Begrifflichkeiten auf chinesisch. Also: haben Sie immer einen kleine Sprachführer dabei – er wird Ihnen viele Türen öffnen.

Klima

Das Klima in China ist ebenfalls in vier Jahreszeiten unterteilt. Der große Unterschied zu Deutschland ist dabei, dass die Jahreszeiten wesentlich kürzer sind.

Im Sommer ist es sehr heiß und schwülwarm. Die Luft wird durch die anstehende Monsunzeit beeinflusst. Ab Mitte September bricht der Herbst ein und es ist zwar noch sehr warm am Tag, aber die Nächte werden deutlich kühler. Ab Mitte November bis Mitte Februar ist Winterzeit. Vor allem im Norden des Landes herrschen hier kalte Temperaturen. Im Frühling, Mitte Februar bis Ende Mai, ist eigentlich vom Wetter her die beste Jahreszeit für eine Reise nach China.

Entlang der Küste herrscht von Frühling bis Herbst ein sehr mildes, mediteranes Klima.
Wie das aktuelle Wetter in Peking, Hongkong oder Shanghai ist, können Sie hier sehen.